Mazda Geschäftsergebnis 2025/2026: Verbesserte Performance und positiver Ausblick

  • Positiver Ausblick auf Absatz und Profitabilität in herausforderndem Marktumfeld
  • Markteinführung des neuen Mazda CX-5 unterstützt künftiges Wachstum
  • Österreich mit leichtem Aufwärtstrend

Die Mazda Motor Corporation hat heute ihre Absatz- und Finanzergebnisse für das am 31. März 2026 zu Ende gegangene Geschäftsjahr veröffentlicht. Demnach wurden von April 2025 bis Ende März 2026 weltweit 1.223.000 Fahrzeuge verkauft. Dies bedeutet einen Rückgang von 6 % gegenüber dem Vorjahr, der in erster Linie auf geopolitische Faktoren sowie auf das Auslaufen der vorherigen Generation des Mazda CX-5 zurückzuführen ist.

Trotz externer Faktoren wie der Lage im Nahen Osten und der Auswirkungen geänderter Umweltvorschriften in den USA erzielte Mazda einen Nettoumsatz von 4,918 Billionen Yen (28,1 Mrd. Euro*), ein Rückgang von 2 % gegenüber dem Vorjahr. Der Betriebsgewinn für das gesamte Geschäftsjahr belief sich auf 51,6 Milliarden Yen (295 Mio. Euro*), der Nettogewinn auf 35,1 Milliarden Yen (201 Mio. Euro*).

Während geplante Investitionen in neue Produkte und die Elektrifizierung der Modellpalette realisiert wurden und zusätzlich US-Zölle zu berücksichtigen waren, blieb der freie Cashflow nahezu ausgeglichen. Mazda schloss das Geschäftsjahr mit einem Netto-Liquiditätsbestand von 443 Milliarden Yen (2,5 Mrd. Euro*) ab – ein Anstieg von 10,7 % gegenüber dem Vorjahr.

Nordamerika bleibt auch weiter die absatzstärkste Region für Mazda mit 582.000 verkauften Einheiten, ein Rückgang von 6 % gegenüber dem vorherigen Geschäftsjahr. Ursächlich hierfür waren schwächere Mazda CX-30-Verkäufe in den USA infolge hoher Zölle, der Wegfall staatlicher Kaufanreize sowie das Auslaufen des bisherigen Mazda CX-5. In Europa gingen die Verkäufe leicht auf 164.000 Einheiten zurück. Im Heimatmarkt Japan wurden im gesamten Geschäftsjahr 144.000 Einheiten abgesetzt.

Positiver Ausblick

Im Rahmen der laufenden Transformation der Unternehmensstruktur hin zu einer resilienten und agilen Organisation strebt Mazda in seit dem 1. April 2026 laufenden neuen Geschäftsjahr trotz Unsicherheiten wie geopolitischer Risiken, Zölle und steigender Rohstoffpreise ein erhebliches Wachstum bei Volumen und Gewinn an. Die globalen Verkäufe sollen auf 1.324.000 Einheiten zulegen, ein Anstieg von 8 % gegenüber dem Vorjahr, wozu auch der in diesem Jahr eingeführte neue Mazda CX-5 beitragen wird. Der Ausblick ist in allen Regionen positiv, einschließlich Europa, wo Mazda den Absatz von 197.000 Einheiten (plus 21 %) erwartet.

Das meistverkaufte Modell der Marke, der Crossover Mazda CX-5, der in diesem Jahr in seine dritte Generation gestartet ist, wird ebenso positive Effekte nach sich ziehen, wie die bevorstehende Markteinführung des neuen vollelektrischen Mazda CX-6e** in Europa und anderen Märkten mit wachsender Elektrofahrzeug-Nachfrage. Das Crossoverfahrzeug wird den Mazda6e in der Modellpalette der Elektrofahrzeuge in Europa ab dem Spätsommer 2026 ergänzen.

Bei fortlaufender Beobachtung des Geschäftsumfelds prognostiziert Mazda für das Gesamtjahr einen Nettoumsatz von 5,5 Billionen Yen (30,6 Mrd. Euro*), ein Plus von 12 % gegenüber dem Vorjahr, einen Betriebsgewinn von 150,0 Milliarden Yen (833,3 Mio. Euro*) sowie einen Nettogewinn von 90,0 Milliarden Yen (500,0 Mio. Euro*).

Um die Marktabdeckung zu maximieren und die langfristige Wettbewerbsfähigkeit zu stärken, wird Mazda seine Lean-Asset- und Partnerschaftsstrategie auf Basis seiner Multi-Solution-Strategie weiterentwickeln. Dabei geht Mazda davon aus, dass das Tempo der Elektrifizierung je nach Region unterschiedlich verläuft. Das Unternehmen wird unter Berücksichtigung von Marktentwicklung und Kundenbedürfnissen kurzfristig weitere mit seinem Joint-Venture Partner Changan Mazda Automobile entwickelte Elektrofahrzeuge auf den Markt bringen und gleichzeitig intensiv in Mazda eigene Hybridtechnologien, Produkte der „Large Platform“ sowie in an die Elektrifizierungsära angepasste Verbrennungsmotoren investieren.

Österreich mit leichtem Aufwärtstrend

„In einem herausfordernden Marktumfeld konnten wir uns trotz schwieriger Rahmenbedingungen behaupten und in Österreich ein gutes Ergebnis erzielen“, bilanziert Christian Heider das letzte Geschäftsjahr. „Mit knapp über 6.700 Einheiten haben wir eine Volumensteigerung von 1,5% erzielt und dass trotz Wegfall von zwei wichtigen Volumenmodellen – Mazda CX-5 und Mazda 2.“  Zu den Bestsellern zählte einmal der kompakte Crossover Mazda CX-30, dessen Absatz um mehr als ein Drittel gestiegen ist und der mit über 2.700 Einheiten wieder auf Platz 1 landete. Stark zugelegt haben auch die beiden Premium-Crossover Mazda CX-60 und Mazda CX-80, deren Absatz sich mit 1.400 Einheiten gegenüber dem Vorjahr (770 Einheiten) fast verdoppelte. „Gut entwickelt hat sich unser erstes vollelektrisches Modell, der Mazda6e, das im Herbst letzten Jahres gelauncht wurde. Im ersten Halbjahr nach dem Marktstart konnten bereits rund 500 Einheiten der Elektrolimousine abgesetzt werden“, zeigt sich Christian Heider über den erfolgreichen Launch erfreut.

Business Segment und Kundenloyalität leicht gestiegen

„Besonders freut es uns, dass wir im letzten Geschäftsjahr bei den Firmenkunden zulegen konnten“, erläutert Christian Heider die Kundenstruktur, die bei Mazda traditionell einen hohen Privatkundenanteil aufweist. Die Zulassungen im B2B-Bereich sind auf 18 % gestiegen, und auch in den ersten Monaten des laufenden Jahres lagen die Zulassungen bei Firmenkunden bereits 6 % über dem Vorjahr. Besonders beliebt waren die Crossover-Modelle wie der Mazda CX-60, Mazda CX-30 und Mazda CX-80 und zunehmend auch der vollelektrische Mazda6e. „Für das aktuelle Geschäftsjahr ist eine Steigerung der Businesskunden auf 25 % geplant“, unterstreicht Heider den Fokus auf Firmenkunden. Auf hohem Niveau leicht angestiegen ist auch die Kundenloyalität im After Sales auf 73%, damit kommen mehr als zwei Drittel aller Kunden zum Service wieder in eine Mazda Fachwerkstatt. Gestiegen ist darüber hinaus auch der Umsatz im Bereich Parts & Accessories sowie der Zubehörumsatz pro verkauftem Fahrzeug.

Vielversprechende Marktneuheiten

Die nächsten Monate stehen ganz im Zeichen des neuen Mazda CX-5, eines der beliebtesten Modelle der Marke, dessen dritte Generation erst im März in Österreich auf den Markt kam. Bereits in der Vorverkaufsphase wurden Vorbestellungen im dreistelligen Bereich vermerkt, bis dato rund 850 Kaufverträge abgeschlossen, obwohl das Modell erst seit wenigen Wochen auf dem Markt ist. Mit Spannung erwartet wird der Launch des neuen Mazda CX-6e, eines neuen vollelektrischen Crossovers, der im Lauf des Sommers in Österreich auf den Markt kommt. „Mit dem CX-6e bauen wir unser elektrisches Modellportfolio weiter aus – ein innovatives, sehr stylishes Modell, mit dem wir insbesondere auch Neukunden ansprechen werden.“ Der neue Mazda CX-6e wird erstmals bei den Wiener Elektrotagen 2026 Ende Mai in Österreich live zu sehen sein. Nicht zuletzt dank der beiden neuen Modelle soll das Volumen zukünftig wieder stärker nach oben gehen. „Für das laufende Geschäftsjahr planen wir eine Steigerung des Volumens um 17 Prozent“, zeigt sich Geschäftsführer Christian Heider ambitioniert. „Für heuer haben wir uns ein Absatzziel von 7.800 Einheiten vorgenommen und das wollen wir auch erreichen!“

 

** Hinweis: Die Euro-Zahlen für das im März 2026 endende Geschäftsjahr wurden auf der Grundlage eines Wechselkurses von 1 € = 175 ¥ berechnet, die für das aktuelle, im März 2027 endende Geschäftsjahr auf der Grundlage eines Wechselkurses von 1 € = 180 ¥. Eine vollständige Übersicht der globalen Geschäftsergebnisse findet sich hier: INVESTOR RELATIONS | MAZDA MOTOR CORPORATION GLOBAL WEBSITE

 **Energieverbrauch kombiniert: 18,9–19,4 kWh/100 km; kombinierte COâ‚‚-Emissionen: 0 g/km.

 

 

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